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	<title>KARRIERE-TRIATHLON</title>
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	<description>Fit für die Karriere</description>
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		<title>Der Online-Stellenmarkt für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler (1) &#8211; Jobs in Wissenschaft und Forschung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 12:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannike Hensel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogreihe über Jobbörsen im Internet StepStone, Monster, Jobsuma – im Internet gibt es unzählige Jobbörsen, Karriere-Netzwerke und andere Möglichkeiten sich über Stellenangebote zu informieren. Karriere-triathlon.de stellt euch in dieser Blogreihe Internetseiten vor, die spezifisch auf Berufsfelder für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler ausgerichtet &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/der-online-stellenmarkt-fur-geistes-und-gesellschaftswissenschaftler-1-jobs-in-wissenschaft-und-forschung">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large">Blogreihe über Jobbörsen im Internet</span></strong></p>
<p>StepStone, Monster, Jobsuma – im Internet gibt es unzählige Jobbörsen, Karriere-Netzwerke und andere Möglichkeiten sich über Stellenangebote zu informieren. Karriere-triathlon.de stellt euch in dieser Blogreihe Internetseiten vor, die spezifisch auf Berufsfelder für Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler ausgerichtet sind. Diese Seiten liefern aktuelle Informationen über das jeweilige Berufsfeld und helfen Stellenangebote zu finden, nach denen man bei anderen Jobbörsen vergeblich sucht.</p>
<p><strong>Arbeiten in Wissenschaft und Forschung</strong></p>
<p>In der Regel ermöglicht ein abgeschlossenes Master-Studium den Einstieg in die wissenschaftliche Laufbahn. Zwei Internetseiten, durch die der Übergang vom Studium in das Berufsleben im Bereich „Wissenschaft und Forschung“ erleichtert wird, sind die Seite der <a href="http://www.soziologie.de" target="_blank">deutschen Gesellschaft für Soziologie </a>und<a href="http://www.academics.de" target="_blank"> academics.de</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: large">academics.de</span></strong></p>
<p>academics.de ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT und der hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Forschung &amp; Lehre. Hier findet man freie Stellen in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung – überwiegend an Hochschulen.</p>
<p><strong>Stellensuche</strong></p>
<p>Auf academics.de gibt es zahlreiche Stellenangebote. Auf der Startseite kann man zum Beispiel einen ersten Überblick über aktuelle Angebote erhalten oder man sucht unter der Rubrik „Stellenangebote“ nach etwas Passendem. Außerdem gibt es eine extra Suchfunktion bei der die Suche durch Kriterien wie Fachrichtung, Position, aktueller akademischer Grad und Art des Arbeitgebers spezifiziert wird. Über diese Funktion ist es auch möglich, sich ein persönliches Suchprofil anzulegen, was sehr viel Zeit sparen kann. Für registrierte Nutzer gibt es darüber hinaus das Angebot, sich per E-Mail über neue passende Stellenangebote informieren zu lassen.</p>
<p><strong>Weiteres Angebot</strong></p>
<p>Neben Funktionen für die Stellensuche werden auf academics.de zum Beispiel verschiedene Forschungsfelder vorgestellt. Es gibt neben passenden Stellenangeboten auch Tipps und Tricks rund um die Karriere in dem entsprechenden Feld sowie aktuelle Nachrichten, Interviews und ähnliches. In der Rubrik „Aktuelles“ findet man viele interessante Artikel aus DIE ZEIT und Forschung &amp; Lehre zu Themen rund um Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Außerdem bietet academics.de ein Forschungsranking und einen Blog mit aktuellen Informationen und Hilfestellungen für den Wissenschaftsalltag.</p>
<p><strong>Karriere mit academics.de</strong></p>
<p>Die Rubrik „Karriere“ rundet das umfangreiche Angebot von academics.de ab. Hier erfährt der User, wie wissenschaftsspezifische Bewerbungsverfahren ablaufen und wie man die richtige Bewerbung für das Berufsfeld schreibt. Zudem wird eine Karriereberatung angeboten. Fragen zum Thema Karriere in der Wissenschaft werden von Experten des deutschen Hochschulverbandes kostenlos beantwortet. Die Seminare des deutschen Hochschulverbands zu Herausforderungen des Hochschulbetriebs werden ebenfalls vorgestellt. Zu guter Letzt wird aufgezeigt, welche Karrierewege in Wissenschaft und Forschung möglich sind, dies beinhaltet ausführliche Informationen zu Promotion, Habilitation, internationaler Karriere usw..</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Academics.de ist eine sehr geeignete Seite um sich ausführlich über das Arbeiten im Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung zu informieren. Sie verfügt außerdem über einen großen Stellenmarkt mit praktischen Suchfunktionen. Auch der Aufbau des Internetauftritts ist sehr ansprechend. Im Menü gibt es zu jedem Unterpunkt eine kurze Beschreibung von dem Inhalt, zudem der Link hinführt, was zielgerichtetes Navigieren auf der Seite erleichtert. Die Guided Tour ist eine einfache und bequeme Möglichkeit sich mit den Suchfunktionen der Seite vertraut zu machen. Das Highlight ist auf jeden Fall der große Bereich zu Karriere-Themen, der einen Einblick liefert in den wissenschaftlichen Alltag und den Berufseinstieg sicher erleichtern kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Deutsche Gesellschaft für Soziologie</strong></span></p>
<p>Die deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sozialwissenschaftliche Probleme zu erörtern, wissenschaftliche Kommunikation der Mitglieder zu fördern und soziologische Kenntnisse zu verbreiten und zu vertiefen. Diese und weitere allgemeine Informationen über die DGS erhält man auf der Internetseite <a href="http://www.soziologie.de" target="_blank">www.soziologie.de</a>.</p>
<p><strong>Stellensuche</strong></p>
<p>Neben Informationen zu Entwicklungen im Bereich Soziologie, gibt es auf der Seite der DGS einen auf Soziologen ausgerichteten Stellenmarkt. Dieser besteht aus einer Liste mit Links zu Stellenausschreibungen (häufig im PDF-Format). Bei den angebotenen Stellen handelt es sich hauptsächlich um Jobs der akademischen Laufbahn. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit nach Praktikumsstellen und Stellen für Stipendien zu suchen. Im Stellenmarkt der DGS können Arbeitnehmer auch Stellengesuche aufgeben.</p>
<p><strong>Weiteres Angebot</strong></p>
<p>Neben diesem auf die akademische Laufbahn im Bereich Soziologie spezialisierten Stellenmarkt, gibt es zum Beispiel den SozBlog. In diesem Blog berichten ausgewählte Soziologen in ihren Beiträgen aus dem Soziologiealltag. In der Rubrik „Kalender“ informiert die DGS über eigene Veranstaltungen sowie über verschiedenen Tagungen, Kongressen und Workshops. Linklisten zu den verschiedenen Sektionen, wie etwa Medien- und Kommunikationssoziologie oder Kultursoziologie, und zu anderen Verbänden, wie die schweizerische Gesellschaft für Soziologie oder den Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V. ergänzen das Angebot der Internetseite.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Diese Seite ist sehr gut geeignet um alles rund um die Soziologie zu informieren und über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich auf dem Laufenden zu bleiben. Beim Erwerben und Vertiefen der Kenntnisse kann der Veranstaltungskalender der DGS Hilfestellungen geben. Der Stellenmarkt selbst stellt sicher, auf Grund seiner sehr spezifischen Stellenangebote, eine gute Ergänzung zu anderer Jobbörsen dar. Praktikumsstellen im Bereich Wissenschaft und Forschung scheinen eher rar zu sein, hier lohnt sich sicher ein ergänzender Besuch auf den Seiten konventioneller Jobbörsen. Wer sich für Wissenschaft und Forschung im Bereich der Soziologie interessiert ist auf dieser Seite auf jeden Fall goldrichtig.</p>
<p>Von Jannike Hensel</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&amp;_pgnt_pn=0&amp;_pgnt_id=resultShort&amp;status=S" target="_blank">http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&amp;_pgnt_pn=0&amp;_pgnt_id=resultShort&amp;status=S</a></p>
<p><a href="http://www.academics.de" target="_blank">www.academics.de</a></p>
<p> <a href="http://www.soziologie.de" target="_blank">www.soziologie.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studieren mit Blick in die Zukunft &#8211; Karriereberatung an Universitäten</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jannike Hensel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Studenten haben sie schon einmal genutzt oder wenigstens von ihr gehört: die Studienberatung. Neben der Beratung bei allgemeinen Fragen rund umʼs Studium bieten immer mehr Universitäten auch eine spezielle Karriereberatung für die Studierenden an. Doch nur wenige Studenten &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/studieren-mit-blick-in-die-zukunft-karriereberatung-an-universitaten">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Studenten haben sie schon einmal genutzt oder wenigstens von ihr gehört: die Studienberatung. Neben der Beratung bei allgemeinen Fragen rund umʼs Studium bieten immer mehr Universitäten auch eine spezielle Karriereberatung für die Studierenden an. Doch nur wenige Studenten wissen, welche Chancen ein solches Angebot für sie bietet und welchen persönlichen Nutzen sie daraus ziehen können.<span id="more-967"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Studienberatung </strong></p>
<p>In der Studienberatung erhalten Studierenden und solche, die es werden wollen, Antworten auf allgemeine Fragen rund umʼs Studium.</p>
<ul>
<li>Welche Studiengänge werden an der Universität angeboten?</li>
<li>Welcher Studiengang ist für mich der richtige? </li>
<li>Welche Kurse muss ich in meiner ersten Woche als Student besuchen? </li>
<li>Wie wechsele ich mein Studienfach? </li>
<li>Wie kann ich nach einer längeren Beurlaubung am besten wieder in mein Studium  einsteigen?</li>
</ul>
<p>Neben solchen allgemeinen Beratungsangeboten bieten viele Universitäten auch eine spezielle Karriereberatung an. Am Beispiel des Akademischen Beratungszentrums der Universität Duisburg-Essen (ABZ) zeigt euch myKoWi.net, welche Leistungen ein solcher Karriere-Service umfasst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Career-Service des ABZ</strong></p>
<p>Die Planung der beruflichen Karriere beginnt bereits im Studium. Die Mitarbeiter des Career‑Service des ABZ helfen den Studierenden ihre persönlichen Stärken zu erkennen und &#8211; diesen entsprechend &#8211; die passende Berufswahl zu treffen. Sie bieten Unterstützung dabei, das Studium auf den Beruf auszurichten. Das umfasst zum Beispiel die Auswahl studienbegleitender Aktivitäten.</p>
<ul>
<li>Welche Zusatzqualifikationen benötige ich und wie kann ich dieser erwerben?</li>
<li>Welches Praktikum passt zu meinem Berufswunsch? </li>
<li>Ist ein Auslandsaufenthalt notwendig für einen reibungslosen Berufseinstieg?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das passende Stellenangebot finden</strong></p>
<p>Der Career-Service unterstützt Studierende beim Übergang vom Studium in den Beruf. Hilfestellungen werden zum Beispiel im Bezug auf Bewerbungen gegeben. Das Angebot des Beratungsservice umfasst einen Stellenmarkt und ein Jobforum. Im Stellenmarkt werden Praktika und Jobangebote veröffentlicht. Im Jobforum, der bundesweiten Vernetzung von Hochschulen,   können Studenten nach interessanten Jobangeboten suchen und Arbeitgeber nach qualifizierten Arbeitskräften. Dieses Angebot wird durch ein Webforum ergänzt, durch das Studierende, Absolventen und Arbeitgeber rund um die Uhr in Kontakt treten können.</p>
<p> <br />
<strong>Eine aussagekräftige Bewerbung schreiben</strong></p>
<p>Im Anschluss an die erfolgreiche Suche nach passenden Stellenangeboten heißt es: Bewerbungen schreiben. Der Career-Service steht den Studenten auch bei diesem Schritt mit Rat und Tat zur Seite. Über den Internetauftritt des ABZ erhalten Studierende Tipps und Tricks rund umʼs Thema Bewerbung und können zum Beispiel Muster für Lebenslauf, Anschreiben oder Praktikantenvertrag herunterladen. Die fertige Bewerbungsmappe kann dann in der Beratungsstunde gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Career-Service optimiert werden. So können sich Studenten ins richtige Licht rücken und lernen, nicht in eines der unzähligen „Bewerbungs-Fettnäpfchen“ zu treten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen zum ABZ: </strong></p>
<p>Allgemeine Studienberatung:   <a href="http://www.uni-due.de/abz/studienberatung.php" target="_blank">http://www.uni-due.de/abz/studienberatung.php</a><br />
Career-Service:  <a href="http://www.uni-due.de/abz/career.php" target="_blank">http://www.uni-due.de/abz/career.php</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispiele von Karriereberatungen anderer Universitäten: </strong></p>
<p>Universität Bremen: <a href="http://www.uni-bremen.de/career-center.html" target="_blank">http://www.uni-bremen.de/career-center.html</a><br />
Universität Münster: <a href="http://www.uni-muenster.de/CareerService/" target="_blank">http://www.uni-muenster.de/CareerService/</a><br />
Ludwig-Maximilians-Universität München: <a href="http://www.s-a.uni-muenchen.de/index.html" target="_blank">http://www.s-a.uni-muenchen.de/index.html</a><br />
Freie Universität Berlin: <a href="http://www.fu-berlin.de/sites/career/index.html" target="_blank">http://www.fu-berlin.de/sites/career/index.html</a><br />
Universität Leipzig: <a href="http://www.zv.uni-leipzig.de/studium/career-center.html" target="_blank">http://www.zv.uni-leipzig.de/studium/career-center.html</a><br />
Universität Hamburg: <a href="http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/cc/index.html" target="_blank">http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/cc/index.html</a><br />
Von Jannike Hensel</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://www.uni-due.de/abz" target="_blank">http://www.uni-due.de/abz</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Versicherungen für junge Unternehmen.</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 22:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Versicherungen für junge Unternehmen Mit dem Bachelor oder Master direkt in die Selbständigkeit starten – einige Unternehmensberater halten dies zwar für den falschen Weg. Trotzdem gelingt vielen frischgebackenen Akademikern der Wechsel aus dem Hörsaal in den Chefsessel. Damit &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/die-wichtigsten-versicherungen-fur-junge-unternehmen">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die wichtigsten Versicherungen für junge Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Bachelor oder Master direkt in die Selbständigkeit starten – einige Unternehmensberater halten dies zwar für den falschen Weg. Trotzdem gelingt vielen frischgebackenen Akademikern der Wechsel aus dem Hörsaal in den Chefsessel. Damit dieser Schritt tatsächlich Erfolg hat, braucht es auf der einen Seite Know-how, auf der anderen Seite aber auch Energie, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Rückschläge wegzustecken.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in den ersten Monaten bzw. Jahren sind junge Unternehmen diversen Risiken ausgesetzt. Aus diesem Grund weisen Gründungsberater und Versicherungsexperten regelmäßig eindringlich daraufhin, dass Existenzgründer auch den Versicherungsschutz im Auge behalten sollen. In diesem Zusammenhang unterscheiden sich zwei Bereiche – die Gewerbeversicherungen und die Absicherung der Person des Unternehmers.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Persönliche Risiken angemessen absichern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die persönliche Absicherung und Vorsorge sollten Existenzgründer bei der Unternehmensgründung nicht ausklammern. Schließlich hängt von der Person des Unternehmers in den meisten Fällen die Zukunft des Start-Ups ab. Zu den wichtigen Policen in diesem Rahmen gehören die Kranken- und die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine angemessene Altersvorsorge.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 1. Januar 2009 ist der Abschluss einer Krankenversicherung obligatorisch. Viele Selbständige und Unternehmer wählen in diesem Zusammenhang die PKV – aufgrund ihrer flexiblen Beitragsgestaltung und hoher Leistungen. Sinn und Zweck der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Einkommenssicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit. Bezüglich der Altersvorsorge empfehlen Experten zuerst den Abschluss einer Basisversorgung, auf der weitere Optionen der Alterssicherung aufbauen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Firmenversicherungen: Den Start-Up-Erfolg absichern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt noch das Segment der Gewerbeversicherungen. In diesem Bereich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Ein wesentlicher Punkt betrifft den Ausschluss sogenannter Haftungsrisiken. Ähnlich Privatpersonen können auch Unternehmen für entstandene Schäden schadenersatzpflichtig werden. Eine Tatsache, die bei entsprechender Schadenshöhe schnell eine überdurchschnittliche Belastung bedeutet.</p>
<p style="text-align: justify;">Einfaches Beispiel: Ein Ingenieurbüro führt ein Gutachten zum Baugrund falsch durch, an der Immobilie entsteht ein Schaden. Die Schadenssumme von 150.000 Euro wird als Schadenersatz gegenüber dem Ingenieurbüro angezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses einfache Beispiel illustriert, welches Risiko mit der Existenzgründung verbunden sein kann. Schutz bietet eine <a href="http://www.finanzen.de/firmenversicherung-berufshaftpflicht.html" target="_blank">Berufshaftpflichtversicherung</a>. Letztere versichert berufsspezifische Risiken in Bereichen, die von einer Betriebshaftpflichtversicherung nicht gedeckt werden. Dazu gehören unter anderem Vermögensschäden, wie sie etwa bei der Arbeit von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern, im Vertrieb oder bei Architekten usw. auftreten können. Alle Berufe haben eine Gemeinsamkeit – der Personen- oder Sachschaden ist eher selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Berufshaftpflicht konzentriert sich genau auf die Bereiche, welche in den einzelnen Branchen zu den wesentlichen Risikosegmenten gehören. Neben der reinen Schadensregulation erfüllt die Berufshaftpflicht eine weitere Aufgabe. Erhobene Schandenersatzansprüche werden seitens der Versicherung geprüft und – falls unberechtigt – abgewiesen. Die Berufshaftpflicht nimmt hier eine passive Rechtsschutzfunktion wahr. Da die Berufshaftpflichtversicherung für einen adäquaten Schutz optimal an das Start-Up angepasst werden muss, raten Gründungsberater zu einer objektiven und unabhängigen Beratung.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Betriebs- und Berufshaftpflicht muss der Versicherungsschutz für junge Unternehmen natürlich noch weiter gehen. Wer schützt zum Beispiel im Brandfall die Gewerbeimmobilie? Oder wie wird eine neue EDV-Anlage nach einem Überspannungsschaden finanziert? Hier kommen weitere Firmenversicherungen ins Spiel, wie zum Beispiel die Inhalts-, Feuer- oder Elektronikversicherung. Je nach Branche kann der gewerbliche Schutz zudem über Transportversicherungen oder Solarversicherungen ausgedehnt werden. Angehende Akademiker, die eine Existenzgründung ins Auge fassen, sollten sich früh mit den Gewerbeversicherungen vertraut machen. Da Betriebs- und Berufshaftpflicht existenzielle Risikofaktoren ausschließen, genießen sie Priorität, können ihre Stärke aber nur im Zusammenspiel mit den anderen Firmenversicherungen ausspielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gastbeitrag der Redaktion “Finanzen.de”</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufseinstiegs-Check &#8211; Teil 4: Leih- und Zeitarbeit.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 22:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Leih- und Zeitarbeit als Berufsperspektive nach dem Studium? Diese Woche behandeln wir für Euch eines der wohl am kontroversesten diskutierten Themen, dass sich für junge Akademikerinnen und Akademiker beim Start in den Beruf ergeben kann: Die Leih- und Zeitarbeit. Für junge Absolventinnen &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/berufseinstiegs-check-teil-4-leih-und-zeitarbeit">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Leih- und Zeitarbeit als Berufsperspektive nach dem Studium? Diese Woche behandeln wir für Euch eines der wohl am kontroversesten diskutierten Themen, dass sich für junge Akademikerinnen und Akademiker beim Start in den Beruf ergeben kann: Die Leih- und Zeitarbeit. Für junge Absolventinnen und Absolventen eine wirkliche Horrorvorstellung: Nach 10 Semestern Studium keinerlei feste Anstellung in Sicht, Praktikum über Praktikum, und dann die Chance auf den Traumjob &#8211; aber als Leih- und Zeitarbeiter. Was zunächst wie der &#8220;worst case&#8221; klingt, ist mittlerweile zur festen Realität in der Arbeitswelt geworden, auch für Akademikerinnen und Akademiker. Wir möchten Euch dabei zunächst einen Einblick geben, wie überhaupt Leih- und Zeitarbeit funktioniert und wie sich das Leben mit dieser Form der Arbeit gestalten lässt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-837"></span><br />
<strong>Was ist Leih- bzw. Zeitarbeit?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Leiharbeit beschreibt zunächst einmal ein eigentlich ganz normales <strong>Arbeitsverhältnis </strong>mit einem normalen Arbeitsvertrag, geregelter Entlohnung und teilweise sogar tariflicher Bindung. Der Unterschied zu einem klassischen Arbeitsverhältnis begründet sich vor allem darin, das der anstellende Betrieb nicht auch gleichzeitig der Nutzer der Arbeitskraft ist, sondern die Arbeitskraft an einen weiteren, sogenannten entleihenden Betrieb gegen Bezahlung verleiht.<br />
<strong><br />
Welche Nachteile ergeben sich hieraus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun, vor allem wird in der Leih- und Zeitarbeit eine erhöhte Flexibilität und zusätzlich eine höhere <strong>räumliche Mobilität</strong>erwartet, als dies häufig bei einem Normalarbeitsverhältnis der Fall ist. Damit sinkt natürlich einerseits die Planungssicherheit, andererseits verschiebt sich auch die Work-Life-Balance eher zur beruflichen Seite. Ein weiteres Problem ergibt sich häufig aber vor allem aus der Wahrnehmung und vor allem der <strong>Selbstwahrnehmung</strong>: Viele Personen fühlen sich nicht wie vollwertige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zweifeln an sich selbst. Hier gilt es von vornherein abzuschätzen, ob diese Art der Arbeit eine Perspektive bieten kann. Ein ansonsten großer Nachteil der Leih- und Zeitarbeit, die <strong>Entlohnung</strong>, fällt für viele Akademiker nicht so stark ins Gewicht: Hier verdienen die gut qualifizierten Kräfte im Durchschnitt fast genauso viel wie Ihre Kolleginnen und Kollegen in einem Normalarbeitsverhältnis.<br />
<strong><br />
Wo liegen die Vorteile?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen kann die Leih- und Zeitarbeit natürlich zum großen <strong>Sprungbrett </strong>werden, so ist es zum Beispiel bei vielen Ingenieuren mittlerweile normal, zunächst in einem Leiharbeitsverhältnis Berufspraxis zu sammeln. Außerdem kann sich über die Arbeit auch der <strong>Kontakt </strong>zu neuen Arbeitgebern ergeben. An dieser Stelle lassen wir für Euch Leute zu Wort kommen, die eigene <strong>Erfahrungen </strong>mit Leih- und Zeitarbeit gesammelt haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net:</strong> Daniel, wie zufrieden bist Du im Moment mit deiner beruflichen Lage?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Daniel:</strong> Nach einem etwas gewöhnungsbedürftigen Start bin ich zur Zeit eigentlich recht zufrieden, sowohl von der Bezahlung her, als auch von der Arbeit an sich. Allerdings muss man auch mit gewissen Einschränkungen leben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net:</strong> Wie äußern sich diese Einschränkungen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Daniel:</strong> Also im Prinzip richten sich die Einschränkungen vor allem nach dem Verleihbetrieb. Als Akademiker muss man allerdings eingestehen, dass sich die Nachteile im Gegensatz zu geringer qualifizierten Leih- und Zeitarbeitern in Grenzen halten: So ist vor allem die Bezahlung eigentlich sehr gut und auch anfallende Kosten werden von guten Verleihfirmen übernommen. Ein Faktor bleibt allerdings häufig bestehen: Man ist einfach kein Festangestellter im ausleihenden Betrieb, was sich auch im alltäglichen Arbeitsablauf bemerkbar macht &#8211; und sei es nur bei der Zuteilung von zum Beispiel einzurichtenden Systemzugängen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net:</strong> Also fühlst Du Dich eher als vermietete Arbeitskraft oder aber als vollwertig anerkannter Mitarbeiter?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Daniel:</strong> Diese Frage lässt sich eigentlich nur schwierig beantworten. Leitet man aus der Art des Anstellungsvertrages, einem sogenannten Werkvertrag, die Position ab, dass man quasi als externer &#8220;Kompetenzdienstleister&#8221; im Unternehmen arbeitet, würde ich sagen, dass ich schon ein vollwertiger Mitarbeiter bin. Auch hier zeigen sich sicherlich wieder Unterschiede zur Leih- und Zeitarbeit im Bereich der geringeren Qualifikationen: Ab einem gewissen Niveau wird natürlich auch von Seiten der Unternehmen erwartet, als quasi extern hinzugezogene Projektgruppe seine Arbeit zu verrichten &#8211; Im Grunde wird einem so ja auch eine entsprechende Anerkennung der eigenen Fähigkeiten entgegen gebracht. Man kann allerdings nicht abstreiten,  dass diese Art der Beschäftigung sich natürlich von klassischen Anstellungsarten unterscheidet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net: </strong>Wir danken Dir für das Gespräch!<br />
von Patrick Schlos für myKoWi.net</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufseinstiegs-Check &#8211; Teil 3: Ab in die Selbstständigkeit? &#8211; Fortsetzung</title>
		<link>http://www.karriere-triathlon.de/berufseinstiegs-check-teil-3-ab-in-die-selbststandigkeit-fortsetzung?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=berufseinstiegs-check-teil-3-ab-in-die-selbststandigkeit-fortsetzung</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 22:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Berufseinstieg in die Selbstständigkeit &#8211; 2. Teil des Interviews von myKoWi.net, dem Online-Netzwerk für Kommunikation &#38; Wissen. Ob und für wen es sich lohnen kann, haben wir deshalb das persönliche Gespräch mit Julia Sanchez-Haas gesucht: Sie ist freiberufliche Beraterin für Start &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/berufseinstiegs-check-teil-3-ab-in-die-selbststandigkeit-fortsetzung">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berufseinstieg in die Selbstständigkeit &#8211; 2. Teil des Interviews von myKoWi.net, dem Online-Netzwerk für Kommunikation &amp; Wissen. Ob und für wen es sich lohnen kann, haben wir deshalb das persönliche Gespräch mit Julia Sanchez-Haas gesucht: Sie ist freiberufliche Beraterin für Start Up und Gründung, war unter anderem für die Wirtschaftsförderung Mülheim an der Ruhr tätig und berät zur Zeit Gründerinnen und Gründer an der Weststadt Akademie in Essen. Diese Woche, nach einer leichten Verzögerung, endlich der zweite Teil unseres Check-Ups für Euch.</p>
<p><span id="more-835"></span><br />
<strong>myKoWi.net:</strong><br />
Für welche Gruppe schätzen Sie die Chancen besonders gut ein und welche Vorraussetzungen bzw. welche Ausbildung ist für Sie zu einer erfolgreichen Gründung notwendig?</p>
<p><strong>JSH:</strong><br />
Prinzipiell kann man natürlich unterstellen, dass AbsolventInnen mit einer entsprechenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung leichte Vorteile haben. Erfahrungsgemäß ist es aber vor allem die Gründungsidee und vor allem deren Umsetzung die zählt: Hier kann der Betriebswirt genauso mit einem Fahrradverleih am Ausflugsort erfolgreich sein, wie der Geisteswissenschaftler mit einer Unternehmensberatung. Die grundsätzlichen Tugenden wie selbstständig organisiertes Arbeiten und analytisches Denken bringen eigentlich AbsolventInnen jeglicher Studienrichtungen mit.</p>
<p><strong>myKoWi.net:</strong><br />
Welche Risiken sehen Sie? Haben Sie persönlich schon negative Beispiele erlebt?<br />
Wo verorten Sie die Ursachen?</p>
<p><strong>JSH:</strong><br />
Natürlich habe ich bereits einige negative Beispiele erlebt. Zusammengefasst kann man sagen, dass die hauptsächlichen Ursachen für gescheiterte Gründungen vor allem in einer gewissen Beratungsresistenz zu verorten waren. Konkret gesagt ist es wichtig, nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Auch wenn sich bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge abzeichnen, sollte kompetente Begleithilfe weiterhin in Anspruch genommen werden, bis sich die gesamte Gründung stabilisert hat. Ich habe aber leider auch schon die Erfahrung machen müssen, dass eben nach diesen anfänglichen Erfolgen und dem daraus entstandenen Abbruch der Beratung unvorhergesehene Ereignisse die Gründung zu nichte gemacht haben &#8211; leider war es da schon zu spät um noch entgegen wirken zu können.</p>
<p><strong>myKoWi.net:</strong><br />
Wann würden Sie persönlich von einer Gründung abraten?</p>
<p><strong>JSH:</strong><br />
Natürlich immer dann wenn die offensichtlichen Vorraussetzungen, wie etwa die finanziellen Reserven, nicht ausreichend sind. Ausserdem würde ich von der Entscheidung für eine selbstständige Tätigkeit generell abraten, wenn zum Beispiel entsprechende Bewertungen aufzeigen das wichtige persönliche Merkmale, wie etwa eine entsprechende „Unternehmerpersönlichkeit“, fehlt.</p>
<p><strong>myKoWi.net:</strong><br />
Sehen Sie persönlich, auch im Kontext des Strukturwandels in der Arbeitswelt, Trends zur vermehrten Selbstständigkeit bei jungen Absolventinnen und Absolventen?</p>
<p><strong>JSH:</strong><br />
Ein Trend ist auf jeden Fall zu erkennen. Sicherlich ist dies einerseits eine Folge der gestiegenen Informationsmöglichkeiten, aber auch der allgemeinen Lage am Arbeitsmarkt.</p>
<p><strong>myKoWi.net:</strong><br />
Zu guter letzt: Welche persönlichen Geschichten und Erlebnisse verbinden Sie mit Ihrer Arbeit? Welche Gründung die sie begleitet haben war die erfolgreichste? Was würden Sie gründungswilligen mit auf den Weg geben wollen?</p>
<p><strong>JSH:</strong><br />
Zunächst habe ich bereits einige Erfolgsgeschichten begleitet, eine besonders hervorzuheben wird schwierig. Interessant ist sicherlich die Geschichte eines Klienten mit afrikanischem Migrationshintergrund, der praktisch von null aus erst sein Studium absolviert hat und nun selbständige Sozialberatung für Menschen aus den afrikanischen Kulturkreisen anbietet, quasi als Dienstleister für Städte und Wohlfahrtsverbände in der Region. Für beide Seiten übrigens sehr erfolgreich.<br />
Als letzten Tipp würde ich, wie bereits gesagt, vor allem immer die Annahme von begleitender Hilfe empfehlen.</p>
<p><strong>Wir bedanken uns für das Gespräch.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Weitere Infos zum Thema Einstieg in die Selbstständigkeit:<br />
<a href="http://www.essen.ihk24.de/starthilfe/Unternehmensgruendung" target="_blank"></p>
<p>http://www.essen.ihk24.de/starthilfe/Unternehmensgruendung</a></p>
<p><a href="http://www.arbeitsagentur.de/nn_26260/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Alg-II-Einstiegsgeld.html" target="_blank">http://www.arbeitsagentur.de/nn_26260/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Alg-II-Einstiegsgeld.html</a></p>
<p>Das Interview führte und verschriftlichte Patrick Schlos für mykowi.net.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufseinstiegs-Check &#8211; Teil 2: Ab in die Selbstständigkeit?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 22:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Online-Netzwerk myKoWi.net stellt Fragen zum Berufseinstieg in die Selbstständigkeit. Diese Woche werfen wir für Euch, wie versprochen, einen Blick auf die Möglichkeiten der Selbstständigkeit nach dem Studium: Wie immer im Leben gilt auch hier, neben großen Chancen die sich bieten, &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/berufseinstiegs-check-teil-2-ab-in-die-selbststandigkeit">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Online-Netzwerk myKoWi.net stellt Fragen zum Berufseinstieg in die Selbstständigkeit. Diese Woche werfen wir für Euch, wie versprochen, einen Blick auf die Möglichkeiten der Selbstständigkeit nach dem Studium: Wie immer im Leben gilt auch hier, neben großen Chancen die sich bieten, gibt es hier auch immer wieder Risiken und Fallstricke.  Ob und für wen es sich lohnen kann, haben wir deshalb das persönliche Gespräch mit Julia Sanchez-Haas gesucht: Sie ist freiberufliche Beraterin für Start Up und Gründung, war unter anderem für die Wirtschaftsförderung Mülheim an der Ruhr tätig und berät zur Zeit Gründerinnen und Gründer an der Weststadt Akademie in Essen. Hier der erste Teil des Interviews.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-833"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net: </strong><br />
Frau Sanchez-Haas, zunächst möchte ich mich für Ihre Zeit bedanken. Sie sind seit einigen Jahren Coach im Bereich Gründung/Start Up und auch selber Freiberuflerin &#8211; Wie schätzen Sie persönlich die Chancen für junge Absolventinnen und Absolventen ein, aus dem Hörsaal erfolgreich in die Selbstständigkeit zu wechseln?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>JSH: </strong><br />
Erfahrungsgemäß ist vor allem ein Kriterium besonders wichtig um erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten: Die richtige Beratung und Begleitung von Anfang an! Das im Studium erworbene Wissen ist eine Sache, das know-how, ein Unternehmen selbstständig zu leiten ist eine ganz andere. Das entwickeln klarer Zielvorgaben, die Entwicklung eines strukturierten Businessplanes mit einer möglichst objektiven Prüfung der Einnahmemöglichkeiten und letztendlich auch die Einschätzung, ob die Gründerin oder der Gründer überhaupt über die notwendige &#8220;Unternehmerpersönlichkeit&#8221; verfügt, ist in den allermeisten Fällen nur von außen zu leisten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net:</strong><br />
An wen sollte man sich denn zwecks einer geeigneten Beratung wenden? Welche Leistungen können erwartet werden?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>JSH:</strong><br />
Ein Blick auf die Internetseiten der regionalen IHK bietet sich in den meisten Fällen an. Neben interessanten Informationsmaterialien lassen sich hier auch direkt Beratungsstellen finden, die die benötigte logistische und psychologische Beratung leisten können. Ausserdem finden sich hier auch Veranstaltungen wie die häufig über drei Tage angebotenen GründerInnen Seminare. Eine recht neue Art der Unterstützung sind die sogenannten &#8220;IHK Business Angels&#8221;: Erfahrene UnternehmerInnen stellen sich hier jungen GründerInnen als eine Art Pate zur Seite.<br />
Auch ein Termin bei der lokalen Arbeitsagentur kann sich je nach persönlichem Umstand lohnen: Wenn nach dem Studium aus der Arbeitslosigkeit heraus eine Gründung erfolgt, kann dort unter bestimmten Umständen ein &#8220;Einstiegsgeld&#8221; beantragt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>myKoWi.net:</strong><br />
Was muss ganz unabhängig von Art und Umfang bei jeder Existenzgründung beachtet werden? Wo liegen die häufigsten &#8220;Fallstricke&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>JSH:</strong><br />
Häufig wird vor allem die finanzielle Belastung unterschätzt: Neben den Kosten für neue Anschaffungen werden mšgliche weitere Belastungen schnell außer acht gelassen: Als Faustregel gilt hier, dass die zur Verfügung stehenden finanziellen Reserven für ein Jahr der SelbststŠndigkeit mit allen Kosten reichen sollten. Private und geschäftliche Ausgaben sollten genau definiert werden und durch entsprechende Reserven gedeckt sein. Ansonsten droht schnell ein abrutschen in die Schuldenfalle.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Infos zum Thema Einstieg in die Selbstständigkeit:<br />
<a href="http://www.essen.ihk24.de/starthilfe/Unternehmensgruendung" target="_blank"></p>
<p>http://www.essen.ihk24.de/starthilfe/Unternehmensgruendung</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.arbeitsagentur.de/nn_26260/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Alg-II-Einstiegsgeld.html" target="_blank">http://www.arbeitsagentur.de/nn_26260/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Allgemein/Alg-II-Einstiegsgeld.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Interview führte und verschriftlichte Patrick Schlos für myKoWi.net.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berufseinstiegs-Check: alternative Wege nach dem Studium.</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Hörsaal direkt ins Unternehmen oder doch lieber ab ins Home Office? myKoWi.net checkt für Euch in einer mehrteiligen Serie Chancen und Risiken der alternativen Wege in Job und (Berufs-)Leben und hat hat Experten um Ihre Beurteilung gebeten. Die Master-, Diplom- oder &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/berufseinstiegs-check-alternative-wege-nach-dem-studium">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vom Hörsaal direkt ins Unternehmen oder doch lieber ab ins Home Office? myKoWi.net checkt für Euch in einer mehrteiligen Serie Chancen und Risiken der alternativen Wege in Job und (Berufs-)Leben und hat hat Experten um Ihre Beurteilung gebeten. Die Master-, Diplom- oder Magisterarbeit ist abgegeben und eine meist stressige aber doch schöne Lebensphase des Studiums neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-831"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Für die meisten Absolventen führt der erste Weg nach der Uni über diverse Stellenanzeigen und Kontaktbörsen direkt in die Büros von Headhuntern, in Traineeprogramme oder im Idealfall gleich in eine ansprechende Anstellung beim Wunschunternehmen. Doch nicht erst seit Globalisierung und Weltwirtschaftskrise stellt sich auch für die gut ausgebildeten Absolventen immer mehr eine mehr oder weniger freiwillige Option zur Auswahl: Der alternative Berufseinstieg.  Dabei sind die Gründe genauso vielfältig wie die Ursachen:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Die <strong>hohe Konkurrenz um die begrenzten Stellen</strong> in vielen Sparten auf dem Arbeitsmarkt hat Spuren hinterlassen. Galt das absolvierte Hochschulstudium vor einigen Jahrzehnten als sicheres Ticket in ein gut bezahltes Arbeitsverhältnis, ist heute selbst für High Potentials teilweise viel Ausdauer bei der Jobsuche gefragt.</li>
<li>Generation Praktikum: Viele Absolventen haben nach 13 Jahren Schulbank und 10 Semestern zwischen Nebenjob und Hörsaal keine Lust mehr auf weitere klamme Jahre. Die Angst, nach mehreren <strong>schlecht oder sogar unbezahlten Praktika</strong> auf dem beruflichen Abstellgleis zu landen, wächst.</li>
<li>Stark flexibilisierte Branchen machen den alternativen Einstieg nötig: Die gesteigerte Nachfrage nach Ingenieuren hat zum Beispiel viele Unternehmen dazu bewogen, sich bei der Personalfindung mit <strong>Zeit- und Leiharbeitsfirmen</strong> zu behelfen. Mittlerweile wird daher sogar für verfügbare Ingenieure der Weg über d i e Leiharbeit zur Pflicht.</li>
<li>Alternative Lebensmodelle: Der Wunsch nach einer <strong>positiven Work-Life-Balance</strong> oder nach einer ausgiebigen Elternzeit bewegt immer mehr Menschen zu einer Abkehr vom reinen Karrieregedanken &#8211; freiberufliche Tätigkeiten oder die Arbeit im Home Office können den Spagat zwischen Job und Freizeit möglich machen.</li>
<li>Der Wunsch, sein eigener Chef zu sein: Nicht erst Extrembeispiele wie das <strong>Start Up Unternehmen</strong> Facebook regen bei vielen Absolventen den Wunsch an, mit eigenen Ideen und dem im Studium erworbenen Know-How die eigene Arbeitskraft profitabel einzusetzen. Doch auch viele Firmen setzen mittlerweile auch in höheren Positionen auf externes Personal: Ob als freier Journalist oder als unternehmensnaher Dienstleister ergeben sich viele Möglichkeiten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In der nächsten Ausgabe nehmen wir für Euch Möglichkeiten der Selbstständigkeit genauer unter die Lupe und sprechen zum Thema <strong>„Vom Hörsaal in die Selbstständigkeit“</strong> mit einer Start-Up Beraterin der <strong>Wirtschaftsförderung Mülheim an der Ruhr</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">von Patrick Schlos</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Job- Speed- Dating &#8211; daten einmal anders.</title>
		<link>http://www.karriere-triathlon.de/job-speed-dating-daten-einmal-anders?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=job-speed-dating-daten-einmal-anders</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 22:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ein oder andere hat vielleicht schon von dem neuen Konzept des Job- Speed- Dating gehört. Dabei handelt es sich um die Zusammenführung von Personalchefs eines oder mehrerer Unternehmen und Bewerbern, denen die Möglichkeit gegeben wird, sich in einer vorgegeben &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/job-speed-dating-daten-einmal-anders">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der ein oder andere hat vielleicht schon von dem neuen Konzept des Job- Speed- Dating gehört. Dabei handelt es sich um die Zusammenführung von Personalchefs eines oder mehrerer Unternehmen und Bewerbern, denen die Möglichkeit gegeben wird, sich in einer vorgegeben Zeit auszutauschen- Bewerbungsgespräche im Schnelldurchlauf. So sollen die Chancen auf einen Job, ein Praktikum oder eine Trainee- Stelle vergrößert werden. Im schnellen Takt wechseln Gesprächspartner und jedes Mal aufs Neue die Chance, vielleicht mit den zukünftigen Arbeitgebern bzw. Arbeitnehmern zu sprechen. Die Vorreiterrolle übernahm, wie so oft, Frankreich und England. Nachdem das Pilotprojekt in München an Hartz IV Empfängern erfolgreich ausprobiert wurde, findet es inzwischen auch Anwendung für Akademiker und Auszubildende. In die Wege geleitet wurde es von der  Agentur für Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-829"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Konzept</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Ablauf ist ähnlich wie bei einem normalen Speed- Dating, nur das hier Bewerber und zukünftige Chefs aufeinander treffen. Zehn Minuten haben beide Gesprächspartner in der Regel Zeit, sich zu präsentieren, bis eine Glocke den Wechsel zum nächsten Unternehmen einläutet. Oft werden die Firmen von zwei Personen vertreten, die Fragen stellen, Notizen machen, sich präsentieren oder die Bewerbungsmappe begutachten und auch der Bewerber erhält seine Zeit zu einer hoffentlich erfolgreichen Selbstpräsentation. Arbeitsverträge werden zwar nicht abgeschlossen, aber der ein oder andere Interessent erhält so die Chance zu einem zweiten „richtigen“ Vorstellungsgespräch. Das Job- Speed- Dating fungiert quasi als Türöffner für den nächsten Schritt im Bewerbungsablauf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was sollte ich beachten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist die richtige Vorbereitung. Dem Bewerber bleiben schließlich nur wenige Minuten, sich zu präsentieren und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Der erste Eindruck ist oft entscheidend, wie auch bei einem richtigen Date. Daher schadet es nicht, schon vorher vor dem Spiegel zu üben, was man sagt bzw. wie man auf bestimmte Fragen reagiert – kurz und bündig sollte die Selbstdarstellung sein und sich auf die wesentlichen Aspekte beschränken. Es sollte allerdings auch nicht wie auswendig gelernt klingen- Spontanität ist hier gefragt, während Schüchternheit über Bord geworfen werden sollte. Auch die Kleidung muss den gängigen Anforderungen entsprechen, der Anzug beim Mann bzw. das Kostüm bei der Frau sind also Pflicht. Außerdem sollten genügend Bewerbungsmappen vorhanden sein, um so unangenehmen Situationen vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorteile</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorteile eines Job- Speed- Dating liegen klar auf der Hand. Zum einen trainiert es die Angst vor Bewerbungsgesprächen. Der Bewerber lernt, sich richtig zu verkaufen und bekommt ein Gefühl für den Ablauf dieser Gespräche. Zum anderen erhalten auch so Personen eine Chance, die vielleicht nicht mit den besten Abschlusszeugnissen und Noten glänzen können. Diese wären im traditionellen Bewerbungsprozess vielleicht schon längst aussortiert worden und erhalten so die Chance, über ihre Persönlichkeit zu punkten und können im Gespräch überzeugen. Auch die Firmen sparen sich einen enormen Aufwand. Der ganze Papierberg aus Bewerbungen muss nicht durchwälzt werden. Der erste Eindruck ist meist aussagekräftiger, als eine dicke Bewerbungsmappe. Sie können so ihre Auswahl treffen und zu einem zweiten Gespräch einladen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Company- Speed- Dating</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Den Begriff Job- Speed- Dating kann man in machen Fällen durch Company- Speed- Dating ersetzen. Ist von einem solchen die Rede, so handelt es sich meistens um ein einziges Unternehmen, das zu einer solchen Veranstaltung einlädt und nicht um viele verschiedene. Die Deutsche Bahn hat hier eine Vorreiterrolle übernommen. Dabei werden verschiedene Geschäftsfelder, wie auch verschiedene Hierarchiestufen (von Praktikum, über Trainee bis Direkteinstieg) repräsentiert. Die Bewerber müssen sich in den meisten Fällen schon vorher mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bewerben. Aus diesen wird dann eine Vorselektion getroffen. Bei der Veranstaltung schließlich gibt es verschiedene Tischgruppen unterschiedlicher Fachrichtungen, die von den Bewerbern durchlaufen werden. Natürlich kann das jedes Untenehmen selbstständig für sich entscheiden, wie es seinen Ablauf gestaltet. Die Deutsche Bahn jedenfalls hat mit diesem Konzept Erfolg. Zweimal im Jahr organisiert sie inzwischen ein solches Company- Speed- Dating.</p>
<p style="text-align: justify;">Von: Aylin Herweg</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Richtig gekleidet für den Business-Alltag.</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 22:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ziehe ich an? Eine Frage, die sich wohl jeder regelmäßig stellt. Gerade im Joballtag oder auch schon bei dem Vorstellungsgespräch kann man durch falsche Kleidung einen Faux Pas begehen. Diesen gilt es mit dem richtigen Outfit zu umgehen. Doch &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/richtig-gekleidet-fur-den-business-alltag">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was ziehe ich an? Eine Frage, die sich wohl jeder regelmäßig stellt. Gerade im Joballtag oder auch schon bei dem Vorstellungsgespräch kann man durch falsche Kleidung einen Faux Pas begehen. Diesen gilt es mit dem richtigen Outfit zu umgehen. Doch wie sollte sich der Business- Mann und die Business- Frau kleiden? Was ist erlaubt und was sind absolute No- Go´s? Die Kleiderwahl orientiert sich an der Position im Job. Je größer der Kundenkontakt, desto mehr Wert sollte man auf eine konservative, klassische Kleidung legen. Je weniger Kundenkontakt besteht, desto unwichtiger wird das Outfit. Trotzdem gilt gerade im Vorstellungsgespräch: lieber Over- als Underdressed – Freizeitkleidung gehört hier nicht hin. Zur Not kann man sich immer an den Mitarbeitern orientieren. Auch Praktikanten müssen sich an die Kleidungsregeln halten, d.h. nicht, dass sofort ein Anzug gekauft werden muss, aber eine Stoffhose und ein gebügeltes Hemd bzw. eine gebügelte Bluse sollten schon getragen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-827"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Business- Mann:</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Business- Outfits sind zeitlos und können mehrere Jahre getragen werden. Zu den gängigen Anzugfarben zählen: schwarz, dunkelgrau, anthrazit, dunkelblau und braun.</p>
<p style="text-align: justify;">Day Informal:</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Geschäftsmeetings sollte ein dunkler Anzug in den oben erwähnten Farben und eine dezente Krawatte gewählt werden. Freizeitkleidung ist nicht zu empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Business (hochoffiziell):</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ist ein 3-teiliger Anzug, also Weste, Krawatte und Hemd, zu empfehlen. Wahlweise kann auch ein Nadelstreifenanzug getragen werden, wie auch Manschettenknöpfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Business (offiziell):</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zwei- oder drei- teiliger dunkler Anzug mit passendem Schuhwerk und passendem Gürtel sind Pflicht. Das Outfit kann aber etwas lockerer sein, d.h. die Krawatten können farbig sein mit pastellfarbenen Hemden. Feine Muster sind auch erlaubt: hier gilt aber: nicht mehr als zwei Muster.</p>
<p style="text-align: justify;">Business- Casual/ Casual- Friday:</p>
<p style="text-align: justify;">Am Casual Friday kann man seinen Anzug und Jackett zu Hause lassen. Eine klassische dunkle Jeans mit Hemd in dezenten Farben, welches in die Hose gesteckt wird, ist vollkommen in Ordnung. Sneakers hingegen sind grenzwertig. Hier sollte man lieber seine Lederschuhe anlassen. Wahlweise kann auch ein Polo- Shirt getragen werden. T- Shirts allerdings sollten im Kleiderschrank zu Hause gelassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">After work:</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Drink nach der Arbeit oder dem Geschäftsessen kann die Krawatte weggelassen werden. Auch der Anzug ist nicht notwendig, wenn auch sonst im Alltag ein eher lockerer Stil (Business- Casual) vorherrscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Accesoires:</p>
<p style="text-align: justify;">Uhren mit Lederarmband wirken sehr stilvoll, genauso wie Manschettenknöpfe, die momentan, im Vergleich zu den Krawattennadeln, sehr beliebt sind. Schmuck kann getragen werden, aber nur sehr wenig: maximal zwei Ringe.</p>
<p style="text-align: justify;">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten ist auf ein gepflegtes Äußeres zu achten, d.h. saubere Fingernägel, eine ordentliche Frisur, gut sitzende Kleidung und geputzte Lederschuhe. Ein 3- Tage Bart wirkt schnell ungepflegt. Das Sakko sollte lang genug sein, d.h. es sollte bis zu den Handknöcheln reichen, wenn man seine Arme an der Seite hängen lässt. Im Stehen sollte es geschlossen sein, der unterste Knopf kann offen gelassen werden. Beim Hemd gilt: die Ärmel sollten 2cm länger, als der Sakkoärmel sein und die Hemdtasche stellt nur eine Zierde da, die nicht für Handy, Block und Stifte zu benutzen ist. Die perfekte Krawattenlänge reicht bis zum Hosenknopf. Und nicht zu vergessen: braune Schuhe und brauner Gürtel passen zu einem dunkelblauen, braunen oder beigen Anzug, aber nicht zu einem Schwarzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Business- Frau:</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Frau zeigt mit ihrer Kleidung die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Bei der Farbwahl gilt das Gleiche, wie bei Männer: dunkelgrau, dunkelblau oder braun sind angesagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Business (hochoffiziell):</p>
<p style="text-align: justify;">Ein hochoffizielles Outfit wird oft in Konzernen, großen Unternehmen und Banken verlangt. Damit ist ein Kostüm in gedeckten Farben mit passender einfarbiger Bluse gemeint. Wahlweise kann auch ein Kleid mit passender Jacke getragen werden. Es sollten keine nackten Beine gezeigt werden, also immer an die Strumpfhose denken! Die Rocklänge sollte angemessen sein, d.h. Knie umspielend.</p>
<p style="text-align: justify;">Business- Casual/ Casual Friday:</p>
<p style="text-align: justify;">Hier reicht eine schlichte Hose mit schicker Bluse bzw. einem eleganten Pullover. Hüftjeans sind nicht angemessen, ebenso schlabbrige Pullover oder kurze Hosen. Auch das Dekolletee sollte nicht zu tief sein. Minirock sowie Trägertop sind ebenfalls nicht gerne gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">After work:</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Arbeit kann der Kleidungsstil etwas aufgelockert werden. Die Rocklänge und die Ausschnittstiefe müssen nicht mehr genau den Vorgaben entsprechen, sollten aber trotzdem noch im Rahmen bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Schuhe:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Absatz sollte nicht länger als zwei Fingerbreit betragen. High Heels sind also tabu.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem sollten die Schuhe von einer gewissen Qualität sein und gut gepflegt werden. Offene Schuhe, also Sandalen und Flip Flops sind ebenfalls nicht gern gesehen. Am besten kauft man sich schlichte Schuhe ohne auffällige Verzierungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Frisur:</p>
<p style="text-align: justify;">Lange Haare sollten geschlossen und aus dem Gesicht frisiert getragen werden. Übermäßig gestylte oder todgefärbte Haare sind für den Büroalltag ungeeignet und wirken ungepflegt. Die Kollegen sollen schließlich den Inhalt ihrer Worte „bewundern“ und nicht von ihrer  Frisur abgelenkt werden. Gleiches gilt für das Make up, welches nur dezent aufgetragen werden sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Accesoires:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Business- Frau sollte auf allzu auffälligen Schmuck verzichten, lieber einige wenige, aber dafür ausgewählte Schmuckstücke. Piercings und Tattoos dürfen nicht auffällig zu sehen sein und auch das Parfüm sollte nur sehr dezent aufgetragen werden. Der Duft ist schließlich Bestandteil des ersten Eindrucks. Inzwischen muss auch nicht mehr zwischen Aktentasche und Handtasche entschieden werden. Gerne kann man beides tragen, die Handtasche sollte allerdings zum Outfit passen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sonstiges:</p>
<p style="text-align: justify;">Generell sollte man als Frau nicht zu viel Haust zeigen. Im Sommer an sehr heißen Tagen kann schon mal auf die Strumpfhose verzichtet werden. Ansonsten wirken manikürte Nägel, die schon auf den ersten Blick als unecht identifiziert werden, billig und unseriös, genauso wie zu lange oder übermäßiger Glitzer. Bei dem Nagellack sollte man nur auf durchsichtigen oder dezenten zurückgreifen. Auch ist ein guter Sitz der Kleidung nicht unwesentlich: ist sie zu eng oder zeichnet sich sogar die Unterwäsche darunter ab, so sorgt dies nicht unbedingt für einen positiven Eindruck. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Mann als auch Frau auf ein ordentliches und gepflegtes Äußeres achten sollten. Dezente, deckende Farben sind gefragt, während ein wilder Farb- und Mustermix eher unpassend wirken. Freizeitklamotten sollten zu Hause gelassen werden und nicht auf der Arbeit oder sogar zu Geschäftsterminen getragen werden. Kleinigkeiten entscheiden oft über den ersten Eindruck, dies können schon ungepflegte Fingernägel oder eine Laufmasche in der Strumpfhose sein. Ist man sich unsicher, welches Outfit man wählen soll, so empfiehlt es sich, einen Blick auf die Kollegen zu werfen. Bei der Kleidung schadet es auch nicht, sich nach oben zu orientieren. So zeigt man, dass man auch die Spielregeln in den höheren Positionen beherrscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Quellen:</p>
<p style="text-align: justify;">http://www.omiru.com/wp-content/uploads/2008/08/jcrew-year-round-suiting-vest_080108.jpg</p>
<p>http://www.funonthenet.in/images/stories/forwards/business%20world/business-dress-2.jpg</p>
<p>http://www.stepstone.de/Karriere-Bewerbungstipps/karrieretipps/erfolgreich-im-job.cfm</p>
<p style="text-align: justify;">Von: Aylin Herweg</p>
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		<title>Fit für die Gehaltsverhandlung- auch die letzte Etappe des dritten Karrieretriathlon war ein voller Erfolg.</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 22:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[In exklusiver Runde fand am Donnerstag, den 13.01.2011 der letzte von drei Workshops im Wintersemester 2010/2011 statt. Wie immer konnten interessierte Studenten von einer hervorragenden, inhaltlichen Präsentation der Diplom Ökonomin Isabella Reinike von der A.S.I. Wirtschaftsberatung AG profitieren. Thematisiert wurde dieses &#8230; <a href="http://www.karriere-triathlon.de/fit-fur-die-gehaltsverhandlung-auch-die-letzte-etappe-des-dritten-karrieretriathlon-war-ein-voller-erfolg">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In exklusiver Runde fand am Donnerstag, den 13.01.2011 der letzte von drei Workshops im Wintersemester 2010/2011 statt. Wie immer konnten interessierte Studenten von einer hervorragenden, inhaltlichen Präsentation der Diplom Ökonomin Isabella Reinike von der A.S.I. Wirtschaftsberatung AG profitieren. Thematisiert wurde dieses Mal alles Wissenswertes rund um Gehalt und Finanzen, d.h. wie viel bin ich auf dem Arbeitsmarkt wert? Und wie präsentiere ich am besten das Thema Geld? Isabella Reinike präsentierte dazu aktuelle Zahlen zu den verschiedenen Einstiegsgehältern der unterschiedlichen Branchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-825"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Einflussfaktoren des Arbeitsmarktes</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verschiedene Einflussfaktoren beeinflussen das Gehalt. Dazu zählen die Branche, das Tätigkeitsfeld, die Art des Einstiegs und die Größe des Unternehmens. Insgesamt kann man 4 Branchen unterscheiden: Industrie, Dienstleistung, Handel und öffentlicher Dienst. Gerade die Versorger, wie RWE oder E-ON boomen und bieten hohe Einstiegsgehälter an. Aber auch die Tätigkeit beeinflusst die Höhe des Gehalts. Hier gilt: je mehr Kundenkontakt besteht, desto mehr verdient man. Der Außendienst stellt also einen lukrativen Bereich dar. Ebenso der IT- oder Forschungs- und Entwicklungssektor. Im Personal und Marketingbereich hingegen kann man nur eine durchschnittliche Bezahlung erwarten. Bei der Art des Einstiegs ist zwischen einem Direkteinstieg und einem Trainee zu unterschieden. Letzteres lässt sich noch in Trainee on the job, Trainee off the job und Management Trainee unterteilen. Diese Art des Einstiegs ist sehr beliebt, da man die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens durchläuft, bevor man sich für eine entscheidet. Der Management Trainee ist zudem besser bezahlt, als der Direkteinstieg, da man hier auf eine Managementposition vorbereitet wird. Trotzdem sollte man einen Direkteinstieg nicht fürchten, denn egal, welchen Einstieg man wählt, die ersten 19 Monaten in einem Unternehmen kostet man diesem Geld, bevor man einen Nutzen bringt. Auch die Unternehmensgröße beeinflusst die Höhe des Gehalts. Besonders die mittelständischen Unternehmen sind hervorzuheben. Sie verzeichnen einen Akademikermangel, wodurch oftmals eine Bereitschaft zu einer überdurchschnittlichen Bezahlung besteht. Konzerne (ab 5.000 Mitarbeitern)  hingegen sind an vorgegebene Tarifstufen gebunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Einflussfaktoren des Bewerbers</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Bewerber kann auf gewisse Weise die Höhe des Gehalts beeinflussen, wie z.B. durch die Examensqualität, praktische Kenntnisse, Soft Skills oder Zusatzqualifikationen. Bei Konzernen gilt: Examen, die schlechter als 2,0 sind oder Bewerber die älter als 30 Jahre alt sind, werden erst einmal aussortiert, es sei denn, sie verfügen über Berufserfahrung in dem gesuchten Bereich oder über andere sehr gute praktische Qualifikationen. Zu den praktischen Kenntnissen zählen praktisch orientierte Diplom-, Master-, Magisterarbeiten etc., Praktika in dem gesuchten Bereich oder auch Nebentätigkeiten, bei denen man die für das Unternehmen nötigen Soft Skills erlernt hat. Wichtig ist nur, im Lebenslauf eine genaue Beschreibung der Tätigkeiten während des Praktikums oder der Nebentätigkeit anzugeben. Sprachen oder bestimmte EDV- Kenntnisse, wie SAP zählen unter anderem zu den Zusatzqualifikationen. Englisch allein reicht allerdings nicht aus, da dies oftmals vorausgesetzt wird. Mit osteuropäischen Sprachen oder Spanisch kann man hingegen punkten. Die verschiedenen Tätigkeitsfelder brauchen verschiedene Soft Skills. So sind im Arbeitsfeld Wirtschaft, Kriterien, wie hohe Leistungsbereitschaft, ein gutes logisch- analytisches Denkvermögen oder das Finden von kreativen Lösungen für Probleme von Interesse. Im Medienbereich hingegen sind Medienkompetenz, Kreativität und Präsentationstechniken gefragt während im Kulturbereich Eigenverantwortung, Menschenkenntnis, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen von Belang sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Gehaltsthema im Vorstellungsgespräch</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Befindet man sich nun im Vorstellungsgespräch, so sollte das Gehaltsthema nicht ausgelassen werden. Wichtig ist, einige strategische Schritte zu beachten. So sollte man sich überlegen, wie viel man wert ist. Die Forderung sollte nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein. Bei einer zu hohen Forderung erweckt man den Eindruck, dass man sofort kündigt, sobald ein besseres Angebot von einer anderen Firma eintrifft, bei einer zu niedrigen Angabe wird man auseinander genommen. Das Unternehmen will wissen, wo der Haken liegt. Hat man keine Vorstellung, welches Gehalt man verlangen darf, so kann auf Datenbanken im Internet zurückgegriffen werden. Die A.S.I. Wirtschaftsberatung verfügt außerdem über eine umfangreiche Gehaltsdatenbank, bei der man sich jederzeit Informationen einholen kann. Zudem sollte man immer eine Gehaltsspanne angeben, bei der das Wunschgehalt in der Mitte liegt und diese Forderung begründen können. Dazu kann man vorher einen Blick in die Stellenbeschreibung werfen und sich die geeigneten Aspekte bzw. Kriterien herauspicken. Die Gehaltsvereinbarung sollte im Vertrag verankert werden, auch das Gehalt nach der Probezeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Finanzielle Regelungen im Arbeitsvertrag</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Gehalt verfügt über stille Bestandteile, die von Unternehmen zu Unternehmen variieren können. Dies können vermögenswirksame Leistungen sein oder die betriebliche Altersvorsorge. Oftmals gibt es auch eine Ergebnisbeteiligung, d.h. der Mitarbeiter wird am Gewinn bzw. Umsatz beteiligt und erhält eine Provision. Eine andere Möglichkeit ist die Unternehmensbeteiligung. Hier können Angestellte Aktien zu vergünstigten Preisen erwerben. Auch die Cafeteria- Modelle sind weit verbreitet. Dies kann eine Beteiligung am Preis für Fitnessstudios sein, wie dies bei RWE der Fall ist, kostenlose bzw. preiswerte Massagen an einem Tag in der Woche, wie bei E-ON oder auch Vergünstigungen beim Mittagessen. Dienstwagen sind auch sehr beliebt. Diesen erhält man allerdings erst, wenn die Fahrten mit der Bahn teurer sind, als die Anschaffung des Autos. Zudem muss man 1% des Anschaffungspreises jeden Monat versteuern. Ansonsten stellen manche Unternehmen ein Arbeitszeitkonto zur Verfügung, auf dem alle nicht genutzten Urlaubstage oder Überstunden eingetragen werden. Diese kann man dann sammeln, um ein Sabbatjahr zu machen oder in Frührente zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Elemente einer Gehaltskarriere</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Jahr sollte der Mitarbeiter ein Zielvereinbarungsgespräch führen. Dieses gilt auch als Basis für die Gehaltsverhandlung. Wurden alle Ziele oder ein Großteil dieser erreicht, so darf man ruhig ein höheres Gehalt verlangen. Übernimmt man das erste Mal Verantwortung für beispielsweise ein Projekt, so sollte man zunächst kein zusätzliches Gehalt verdienen. Beim zweiten Mal sieht dies schon anders aus. Entscheidet man sich, in die Selbstständigkeit zu gehen, so macht dies nur Sinn, wenn man nach 3-5 Jahren mehr verdient, als bei einer Festanstellung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Wirtschaftliche Themen zum Berufsstart</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst sollte man die existentiellen Risiken absichern. Dazu gehört das Abschließen einer Haft-, Kranken- und einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei der Krankenversicherung gilt: ab einem Jahresgehalt von 49.940€ darf man sich privat versichern lassen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung wurde 2005 abgeschafft. Seitdem gibt es nur noch eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die nicht ausreicht. Des Weiteren ist der Vermögensaufbau zu planen, d.h. die richtige Altersvorsorge muss ausgewählt werden und man sollte sich Gedanken über Geldanlangen und vermögenswirksame Leistungen machen. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung erhält man ca. 25% des letzten Nettogehalts. Benötigt werden aber 68%, um seinen Lebensstandard zu halten, weswegen man sich zusätzlich versorgen sollte, wie z.B. über die Riester Rente oder private Rentenversicherungen. Letztere ist die einzige Rente, die im Alter nahezu steuerfrei ausgezahlt wird (ca. 5% im Vgl. zu ca. 30% bei den anderen). Vermögenswirksame Leistungen können ein Bausparvertrag, eine Aktienfonds, die Lebensversicherung oder ein Banksparplan sein. Lebensversicherung und Banksparplan werden allerdings nicht gefördert.</p>
<p style="text-align: justify;">Von: Aylin Herweg</p>
<p style="text-align: justify;">
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